Nicht offener, städtebaulicher und hochbaulicher Realisierungswettbewerb
Ortenauklinikum Achern

Freiraumqualitäten


Freiraum definiert sich als durch Gebäude unverbaute und frei zugängliche Räume. Die städtebauliche Körnung des neuen Klinikums schafft neue Räume und Raumabfolgen. Die introvertierteren, für sich wirkenden Parkplatzräume stehen mit ihren rektangulären Kanten und aufgefädelten Baumreihen im Kontrast zum weit gefassten Parkraum. Das Rückgrat der neuen Grünen Mitte bildet der langgestreckte Fuß- und Radweg als neue Verbindungsachse zwischen künftigem S-Bahn-Halt und dem Haupteingang der Klinik.
Das strenge Grundraster der langgestreckten Anlage gliedert und rhythmisiert den neuen Park in West-Ost-Richtung. Ein dichter Gehölzsaum schließt den Park im Osten gegenüber dem Schulkomplex ab. Das Gehölz löst sich in freien Baumstellungen zur Parkmitte hin auf und schafft eine wechselvolle Atmosphäre von Licht und Schatten, von Hell und Dunkel, von offen und geschlossen. Im Herz der Anlage zwischen Klinikum und Schule liegt quer ein Nutzungsband im Park. Das Miteinander von Schülern, Lehrern, Patienten, Besuchern, aber auch Anwohnern verschmilzt hier zu einem großen Ganzen. Der für Patienten so wichtige Patientengarten wird mit dem Therapiegarten, dem Schulgarten und den äußeren Aufenthaltsbereichen mit Naherholungsfunktion verwoben. Die Gemeinsamkeiten werden gelebt, das Klinikum wird selbstverständlicher Bestandteil der Bildungs- und Sportspange. Hier entstehen neue Qualitäten, gepaart mit neuer Identität.

 
Planung nichtoffener städtebaulicher Realisierungswettbewerb
Arbeitsgemeinschaft HWP Planungsgesellschaft mbH und Architects Collective Wien
Auftraggeber Ortenau Klinikum
 

Anerkennung

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